Anfragen an den Bibelbund

Manchmal erreichen uns Briefe, die eine etwas ausführlichere Antwort erfordern. Ein Brief steht gewöhnlich für eine Frage, die viele Leser oder Besucher unserer Homepage haben, sich aber nicht zum Schreiben entschließen konnten.

Wir wollen die Antworten auf solche Fragen, von denen wir annehmen, dass sie einen größeren Kreis interessieren, hier nach Datum und Thema geordnet veröffentlichen.

Unsere Anschriften finden Sie links unten am Rand.


April 2011: Rock-, Pop und Technomusik

Ausführliche Rezension des Buchs von Adolf Graul. Rock-, Pop und Technomusik und ihre Wirkungen. Eine wissenschaftliche und biblische Untersuchung.

Thomas Hammer.

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Juni 2006: Geistliche Kampfführung, Zungenreden

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März 2006: "Der Bibelbund ist bibelkritisch, weil er die Gaben des Geistes ablehnt!"

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Auskunft über die so genannte "Volx-Bibel" vom 27.2.06

...Ich bedanke mich herzlich für Ihren Brief mit der Bitte um Auskunft über die "Volx-Bibel". Wir haben geplant, eine Rezension über dieses Machwerk zu schreiben, die dann auch in "Bibel und Gemeinde" erscheint. (Ist erschienen in Heft 3/2006). Bis dahin verweise ich Sie auf ein Interview, das Idea mit Hartmut Jaeger vom Verlag in Dillenburg und dem Herausgeber der so genannten "Volx-Bibel" geführt hat. Darin kommt eigentlich alles Wesentliche zum Ausdruck. Ich lege es Ihnen als Kopie bei...

Dazu eine Stellungnahme des Arbeitskreises bibeltreuer Publizisten, wie sie in idea Basisausgabe vom 11.5.06 erschien.


Dokumentation der Kontroverse zwischen Baptisten und Bibelbund: Korrospondenz bis 26.05.05 * PDF-Datei * Die Datei enthält die Anlage zum Heft 2/2005 von "Bibel und Gemeinde" an die Empfänger im BEFG, die Reaktion und Stellungnahme des BEFG und die Antwort des Bibelbundes. Lesen Sie auch den Artikel über die Kontroverse in der Zeitschrift des BEFG "Die Gemeinde" Nr. 11/2005.

Leserbrief aus ideaSpektrum 26/2005
Der Baptistenbund und die Bibel: Ist die Krise größer, als viele meinen?

Zur Meldung "Müssen die Baptisten zurück zur Bibel'?" über eine Aktion des Bibelbundes, der die 850 Gemeinden des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden angeschrieben hatte, um sie über die Entwicklungen der (konservativen) Südlichen Baptisten in den USA zu informieren. Diese waren letztes Jahr aus dem Baptistischen Weltbund ausgetreten und hätten damit gezeigt - so der Bibelbund -, "daß eine Rückkehr zur Bibel möglich ist". Pastor Friedrich Schneider, Mitglied der Bundesgeschäftsführung der Freikirche, hatte diesen Vorwurf zurückgewiesen mit der Formulierung, "Ewig-Gestriges" könne keine Erneuerung bewirken (Nr. 18, S. 9)

Es muß doch wohl etwas Grundsätzliches sein, was den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden umtreibt; anders jedenfalls können die Reaktionen leitender Mitarbeiter kaum verstanden werden. Da ist von "unfair" und von "ewig Gestrigem" die Rede. Was liegt näher, als den Baptistengemeinden in Deutschland das Heft des Bibelbundes zur Verfügung zu stellen? Man mag darüber streiten, ob die Vorgehensweise des Bibelbundes akzeptiert werden kann, sie jedoch als "unfair" zu bezeichnen, erscheint mehr als überzogen; es zeugt kaum von brüderlicher Gelassenheit. Dem aufmerksamen ideaSpektrum-Leser kommt nun zwangsläufig in den Sinn, ob denn der Leitungskreis des freikirchlichen Bundes es tatsächlich aus Gründen, die in einer liberalen Bibelauslegung, z. B. der historisch-kritischen, zu finden sind, unterlassen hat, die Gemeinden objektiv über die Vorgänge in den USA und darüber hinaus im Weltbund der Baptisten zu unterrichten. Dann allerdings haben die deutschen Baptisten tatsächlich eine viel größere Krise als bisher angenommen und bekannt. Denn dieser Bund besteht ja aus vielen autonomen Gemeinden taufgesinnter Herkunft und ist weitaus überwiegend als evangelikal und wertkonservativ anzusehen. Sollte also in der Leitung dieses Bundes ein theologischer Liberalismus vorherrschend oder gar bestimmend sein, dann erscheint die Aufforderung "zurück zur Bibel", d. h. zu den Wurzeln dieser Freikirche, in gewisser Weise berechtigt.

Harm Abendroth, 26721 Emden

Leserbrief aus ideaSpektrum 20/2005
Baptistenbund: Ist er noch dazu in der Lage, absolute Wahrheiten zu vertreten?

Zur Meldung "Größte Freikirche für, Vielfalt' in der Bibelfrage" über die Kontroverse innerhalb des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten und Brüdergemeinden), wie man mit der Bibel umzugehen habe (Nr. 19, S. 9).

Nun haben wir also schwarz auf weiß, was viele Christen, die die Entwicklung des Baptistenbundes verfolgen, schon lange erkannt haben. Auch bei den Baptisten hat das postmoderne Denken mit seinem zentralen Dogma, daß es keine absoluten Wahrheiten mehr gibt, Einzug gehalten. Die Wahrheit soll nicht mehr an biblischen Aussagen gemessen werden, sondern "kommunikativ ergründet" werden. Was wohl heißen soll, daß jeder seine eigenen Erfahrungen machen darf, die aber keinesfalls absolut gesetzt werden dürfen? Dementsprechend darf man sein eigenes Bibelverständnis haben, sollte es aber - typisch postmodern - nicht als allgemein verbindlich betrachten. Daß die Bibel selbst überhaupt nur ein einziges mögliches Schriftverständnis kennt, wird geflissentlich übersehen (z. B. Johannes 10,35b; Sprüche 30,5). Weiterhin wird übersehen, daß die Frage nach der Unfehlbarkeit der Schrift auch nicht weniger wichtig ist als andere Fragen, da z. B. Verantwortung vor der Welt nur der haben kann, der sich Gottes Wort verantwortlich weiß, das ein Richter der Gedanken und der Sinne des Herzens ist (Hebräer 4,12). Ob nicht auch die Finanzkrise und die Stagnation im Mitgliederbereich mit dieser Frage zu tun hat? Ein Zweifler kann nichts empfangen (Jakobus 1,6-8)!

Jan Sickinger, Student, 45472 Mülheim

Kontroverse zwischen größter deutscher Freikirche und dem Bibelbund
Er tritt für Überwindung bibelkritischer Tendenzen ein - Südliche Baptisten in den USA als Modell

H a m m e r b r ü c k e / K a s s e l (idea) - Zwischen der größten deutschen Freikirche, dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden/BEFG), und dem theologisch konservativen Bibelbund ist es zu einer Kontroverse gekommen. Anlaß ist ein Brief des Bibelbund-Schriftleiters Karl-Heinz Vanheiden (Hammerbrücke bei Zwickau) an die 850 Gemeinden der 85.000 Mitglieder zählenden Freikirche. Beigelegt ist die jüngste Ausgabe der Zeitschrift des Bibelbundes "Bibel und Gemeinde", in der über die Südlichen Baptisten in den USA berichtet wird. Der Bibelbund wolle damit zeigen, "daß eine Rückkehr zur Bibel und die Überwindung bibelkritischer Tendenzen durchaus möglich ist", schreibt Vanheiden. Eine solche Reformation habe es bisher nur in wenigen Kirchen gegeben. Die mit über 16 Millionen Mitgliedern größte protestantische Kirche der USA war im vergangenen Jahr aus dem Baptistischen Weltbund ausgetreten, weil sie dessen Kurs als zu theologisch liberal und zu amerikafeindlich empfanden. Der Schriftleiter äußert in dem Brief die Hoffnung, daß die Empfänger "mit uns das Vertrauen in die Heilige Schrift als dem unfehlbaren Wort Gottes stärken wollen". Er bietet den Empfängern des Briefes an, die Vierteljahreszeitschrift des Bibelbundes bis zum Jahresende kostenlos zu beziehen.

Generalsekretärin Claas: Wir ringen anhand der Bibel um den besten Weg
Beim BEFG stieß die Aktion auf scharfe Kritik. Generalsekretärin Regina Claas und Pastor Friedrich Schneider von der Bundesgeschäftsführung wiesen das Vorgehen des Bibelbundes als "unfair und unverständlich" zurück. "In unserem Bund gibt es ganz unterschiedliche geistliche Strömungen - doch es ist unser Markenzeichen, daß wir anhand der Bibel um den besten Weg ringen", sagte Claas der baptistischen Zeitschrift "Die Gemeinde" (Kassel). Der Bibelbund wolle hingegen seine Vorstellungen "manipulativ von oben" den Gemeinden aufdrücken. Claas räumte ein, daß die Freikirche "eine ständige Erneuerung" benötige. Aus der aktuellen Ausgabe von "Bibel und Gemeinde" spreche jedoch "kein Geist der Liebe, sondern ein Geist der Kritik". Nach Einschätzung Schneiders sind die indirekten Angriffe auf den BEFG gegenstandslos. "Durch ein Zurück zum Ewig-Gestrigen kann es keine geistliche Erneuerung geben." Gegenüber idea äußerte sich Vanheiden verwundert über die Kritik. Der Bibelbund habe lediglich auf die positiven Entwicklungen bei den Südlichen Baptisten hinweisen wollen, über die innerhalb des BEFG einseitig negativ oder gar nicht berichtet werde. Vanheiden zufolge sind in der Berliner Geschäftsstelle des Bibelbundes bisher ausschließlich positive Reaktionen eingegangen. Etwa 100 Hefte von "Bibel und Gemeinde" seien zusätzlich angefordert worden.

FTA-Rektor: Südliche Baptisten ermutigen Bibeltreue
In dem Heft wird das im Jahr 2000 revidierte Glaubensbekenntnis der Südlichen Baptisten im Wortlaut abgedruckt, in dem der Dienst von Frauen als Pastorinnen abgelehnt wird. Der Rektor der Freien Theologischen Akademie Gießen (FTA), Baptistenpastor Helge Stadelmann, würdigt die Südlichen Baptisten in den USA als "ein ermutigendes Beispiel für bibeltreue Christen weltweit". Sie seien eine der wenigen Kirchen, denen es gelungen sei, "den bereits erfolgten Einbruch historisch-kritischer Theologie zu stoppen und den Trend zu einem gemäßigten Liberalismus umzukehren". (02.05.05/12:43)

Mit freundlicher Genehmigung aus "Evangelische Nachrichtenagentur idea e. V. (www.idea.de)" Online-Pressedienst - Nr. 055 - Montag 2. Mai 2005


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